La gondola nella terra blu

Es glimmt ein Hoffnungschein am Horizont und Conte Tigrito hat einen Plan.

Er hat gelesen, dass zur Zeit des Barocks in München bis zu 80 veneziansche Gondeln auf den Kanälen der Schlösser zur Belustigung der Reichen fuhren. Diese mussten ja damals den Weg nach Norden über die Alpen gefunden haben.

Da wäre es doch mal an der Zeit damit den Weg zurück zu finden. Das wäre immerhin eine standesgemäße Alternative zur grünen Kutsche.

Natürlich braucht es hierfür eine akkurate Planung und Vorbereitung. Wie ihr seht hat Conte Tigrito daher sein Trainingslager ins Blaue Land verlegt und übt bereits.

Vom Blauen Land ist es nur ein gedanklicher Katzensprung zur blauen Stunde. Ein paar wehmütige Erinnerungrn von seinem Sehnsuchtsziel hat er dazu auch gefunden und teilt sie gerne mit euch.

Bis bald.

Euer Conte Tigrito

Weitgehend unbekannt: Die Laguneninsel „Houdini“

Letzten Sommer habe ich als Paddelheld einen permanenten Zaubertrick in der Lagune gesehen den ich euch nicht vorenthalten will. Wenn ihr neugierig geworden seid einfach auf den nachfolgenden link klicken.

https://tigritovenedig.wordpress.com/auf-die-plaetze/mazzorbos-magie/

Es ist soweit.

Ein neues Jahr wartet auf uns. Es ist ein Geschenk, dass wir nur langsam auspacken dürfen. Und wir haben heuer nur 365 Tage Zeit dazu. Das bedeutet 24 Stunden weniger als 2020!

Auch wenn es letztes Jahr fast nicht wahrgenommen wurde. Es war Schaltjahr. Das war der wirkliche Grund dafür, dass es mir so lang vorkam. Man konnte es letztendlich auch als ein Jahr Vorfreude auf 2021 sehen.

Das Geschenk wird 365 kleine Überraschungen für uns parat haben.  Wie das Leben so ist wird manches unseren Geschmack treffen, manches wird so was von daneben liegen und mit etwas Glück sind „Perlen“ dabei die unseren Horizont erweitern und uns an Sachen Gefallen finden lassen an die wir bislang nicht gedacht haben.

Es ist soweit. Auch ohne Raketen wird 2021 nur großartig werden können. Die Raketen fehlen mir zwar aber letztes Silvester haben die ja auch nicht geholfen, dass 2020 super wird.

„Macht es gut“ im wahren Sinn der Worte. Das Jahr wird zu dem was wir daraus machen. Ich wünsche uns allen einen glücklichen Jahreswechsel und ein Gutes Neues Jahr.

Alles Liebe

Euer Conte Tigrito

Das Jetzt, das Hier und die Dankbarkeit


Was für ein Jahr und es geht noch weiter.

Eigentlich wäre jetzt die Zeit für Weihnachtswünsche. Stattdessen blicke ich zurück. Zurück auf ein Jahr das so ganz anders war.

Es war nicht mein schlimmstes Jahr aber auch definitiv keines das ich noch einmal brauche. Laßt uns alle im Chor rufen, es war grauenhaft, desaströs, apokalyptisch. Die Reiter erschienen ja täglich am Horizont des medialen Blätterwaldes. Doch halten wir mal kurz die Hufe still. Es war eine Katastrophe. O.k. darauf kann ich mich einlassen. The worst ever! Worst ever? Na ja, ruhig Brauner.

Ich schau jedes Jahr gerne mal zurück um zu sehen was gut war, was
schlecht war, was besser hätte laufen können und was ich mir für nächstes Jahr wünschen sollte.

Mit Wünschen ist es so eine Sache. Sie können sich manchmal erfüllen und dann hat man den Salat. Es ist wahr geworden aber anders als man denkt.  Das war für mich auch mal wieder eine Lehre. Ich sollte künftig vorsichtiger mit meinen Wünschen umgehen.

Wer erinnert sich an meine kleine Weihnachtsgeschichte vom letzten Jahr? Ja, darin steckte der Wunsch nach mehr Ruhe und Besinnlichkeit in der Vorweihnachtszeit.

Treffer, versenkt! Alle Neune! Voll auf die Zwölf!

Gebt mir ruhig die Schuld, den Rest könnt ihr behalten. Aber bitte glaubt mir, so hab ich das auch nicht gewollt.

Nachdem das Virus in diesem Jahr die ganze Welt im Atem gehalten hat bekam ich in den letzten Wochen vor Weihnachten (und darüber hinaus) endlich die Muße für innere Einkehr und hatte keine Ausrede.

Natürlich merke ich selbst, dass es mir jetzt auch wieder nicht recht ist. Es ist ja leicht den Konsum und die Hektik zu verdammen, wenn man sich jederzeit wieder die nötigte Dosis Streß besorgen kann. Über den Lockdown, an dem ich nichts ändern kann, kann ich mich natürlich aufregen (ändert aber nichts) oder ich begreife ihn als unerwartetes Geschenk. Für meine Nerven ist die zweite Ansicht weitaus verträglicher. Und jetzt mal ehrlich, man kann doch daraus was machen.

Heute ist Heiliger Abend. Weihnachten, das Fest der Liebe die wir für unsere Mitmenschen spüren mögen. Was ist es ideell gesehen noch? Ich finde es ist auch ein Fest der Dankbarkeit. Wer jemanden danken möchte drückt das neben Worten und Taten auch gern zu Weihnachten durch kleine oder größere Geschenke aus.

Und heuer? Wäre das Leben etwas dem man Verantwortung zusprechen könnte, so hätte man den Drang ihm entgegenzuschleudern:


2020!  Danke für Nichts!

Das ist schnell gesagt, unheimlich befreiend, nutzlos und noch dazu ungerecht.

Danke für Nichts!
Danke für Nichts?
Warum eigentlich?

Unwidersprochen wurde dem Leben in 2020 so viel an Einschränkungen der persönlichen Freiheit abverlangt, dass viele geneigt sind sich als die größte Verlierergeneration zu verstehen die die Erde je gesehen hat. Besser noch: „Man“ hat sich verschworen, um einen zu schaden.

Wer das glaubt soll das tun und kann das gerne so sehen, solange er andere nicht mit diesen Ansichten belästigt.

Eine Gefahr die ich darin sehe ist der Zorn, der sich durch die vermeintliche Ohnmacht aufstaut.  Ist dieser zu groß, wird er sich ein Ventil suchen. Irgendjemand muss ja die Schuld dafür haben (sei es Gott, China, die Politiker oder eine x-beliebige ausgewählte Gruppe von Menschen). Das Verhaltensmuster kenne ich, es ist ja so gängig. Nur den eigenen Beitrag zum Schlamassel, den hat man seltenst im Blick.

Auch bei mir würde der Druck steigen, wenn ich das Feuer unter meinem emotionalen Kessel nicht herunterfahren würde.

Manche versuchen es mit Yoga oder Alkohol. ch versuche eher mich in den zeitlichen und räumlichen Kontext unserer Welt zu stellen. Und TaTa schon kann ich die Situation erneut bewerten.

Das Jetzt.

Die Eingriffe in unsere Freiheit und die auferlegten Beschränkungen sind nicht der Weltuntergang, genau so wenig, wie es die Krankheit selbst sein wird.

Wir müssen nur über den Tellerrand schauen oder den bisherigen Lauf der Geschichte ansehen, um  zu verstehen, dass die Beschneidung der Entscheidungsfreiheit (durch Mensch und/oder Natur) eigentlich der Normalzustand ist und wir uns glücklichst schätzen müssen dass wir das grundsätzlich anders erleben dürfen. Was für einen selbst der Normal- und was Ausnahmezustand ist ist eine eigene Betrachtung wert.

Fragen wir übrigens in dem Zusammenhang auch noch schnell die letzten Zeugen und Überlebenden der Kriegsgeneration was für sie persönlich die größte Katastrophe war.

Mal ehrlich, auch wenn die Welt an Covid nicht untergehen wird (wir hatten solche Einschnitte schon öfters
(z.B. diverse Pestwellen, spanische Grippe, der dreißigjärige Krieg usw.), Corona wird sich hier prächtig einreihen. Es ist heute eine der großen Katastrophen (mir persönlich fielen parallel noch ein paar andere ein). Für die Welt aber sie wird nicht das Ende bedeuten.

Es ist aber klar, dass die Seuche den Tod von vielen Millionen von Menschen bedeuten wird und desaströse Auswirkungen auf Wirtschaft und Handel, das Einkommen und damit das Überleben von Menschen haben wird. Zukunftsangst und Perspektivlosigkeit wird das Leben von Menschen über viele Jahre hinaus prägen.

Ich hoffe nicht dass ihr das für Übertreibung haltet. Denn das ist wirklich das Jetzt.

Es ist das Jetzt in sehr weiten Teilen unserer Welt. In Ländern, die so weit weg sind und so unbedeutend für unsere Nabelschau, dass diese Nachrichten es nicht einmal in unsere Tagesschau schaffen. Unser Blick auf die Lage in andere Ländern die nicht mehr der Komfortzone unseres Landes zugehören, ist verstellt durch unsere eigenen Befindlichkeiten.

Da sind Länder, deren Politik sich nicht dem Wohl der Bevölkerung verpflichtet fühlt und die sich einen eigenen politischen Vorteil zu sichern suchen, obwohl sie ökonomisch in der Lage wären mehr für die Menschen zu tun und sie vor den Folgen dieser Krankheit zu schützen.

Da sind Länder, in denen große Teile der Bevölkerung auch ohne Pandemie einen täglichen Kampf ums Überleben austragen. Länder in denen Hunger, Aussichtslosigkeit und die Sterblichkeit auch ohne Covid so hoch sind, dass wir am liebsten unsere Ohren zuhalten wollen.

Da sind Länder, die Kriege führen, auch gerne auch mal gegen die eigene Beölkerung. Die Menschen entrechten, verfolgen, vertreiben oder foltern. Mal sehen, ob Covid hier noch einen draufsetzen kann.

Das wissen wir, dieser Zustand ist nicht neu und ich fürchte das wird es geben solange es Menschen gibt. Das Leid auf dieser Welt wird mit oder ohne Pandemie sehr groß sein.

Und damit komme ich zum Hier.

Wir leben in einem der reichsten Länder dieser Erde. Wir haben ein Gesundheitssystem, um das uns die Welt beneidet. Wir haben ein Sozialsystem, dass daür sorgt, dass auch in schwierigsten Lebenssituationen niemand hungern oder auf dem Gehsteig schlafen muss. Wir haben Geld genug, um in ungeahntem Ausmaß Einnahmeausfälle zum großen Teil auszugleichen und damit die Wirtschaftsstruktur für den kommenden Neustart intakt zu halten. Wir haben Mitmenschen, die bereit sind weit über das übliche Maß arbeiten, um den Virus zu bekämpfen und die sich dabei selbst gefährden.

Und mit das Wichtigste, wir haben eine Politik, die auf dem schmalen Grad unserer Vernunft agiert und unser Land durch die Untiefen dieser Seuche auf dem Weg zurück zur gesellschaftlicchen Normalität navigiert. Die Zahl der Opfer ist hoch aber sie wird mit unser aller Anstrengung in Grenzen halten. Es ist auch an uns dafür zu sorgen dass wir dieses Zeit hinter uns lassen können.

Viele sagen, dass es auch bei uns hier nicht gerecht zugeht und es fällt auch mir nicht schwer ungerechte Fälle aufzuzeigen. Stimmt! Auch unsere Welt ist nicht perfekt. Es gibt auch hier immer wieder Schieflagen und Ungerechtigkeit im Umgang mit der Pandemie. Die augenfälligsten Rechtsverstöße werden durch die Justiz korrigiert und für alle die sich durch sie ungerecht behandelt fühlen, es ist eine Rechtssystem. Recht und Gerechtigkeit sind voneinander zu unterscheiden. Wer das Objektive vom Subjektiven nicht trennen will, den möchte ich sagen, dass nach meiner Erfahrunng das Leben nie den Anspruch erhebt gerecht zu sein.

Und nun die Dankbarkeit.

Für den glücklichen Umstand, hier leben zu dürfen bin ich so was von dankbar, umso mehr als ich bislang keine Angehörigen und keine Freunde durch die Krankheit verloren habe.

Bei allem Übel, es war für mich ein gutes Jahr. In meiner Familie hat neues Leben das Licht der Welt erblickt und ich bin dankbar, dass es das Glück erfahren durfte hier auf die Welt zu kommen. Zu dieser Zeit hier leben zu dürfen ist eines der größten Geschenke die 2020 einem machen konnte.

Was sind dagegen ein paar ausgefallene Ferienreisen, fehlendes Gruppenkuscheln oder entgangenes Shoppingglück. Das kommt bald wieder und wir werden es mehr genießen können wenn wir, unsere Verwandten und Freunde gesund und am Leben sind.

Ich sag dem Jahr 2020 auf jeden Fall danke und ich hoffe, auch ihr findet für Euch Gründe, dass ihr es könnt.


(Ach ja bevor ich es vergesse, für nächstes Jahr wünsch ich mir jetzt einmal lieber gar nichts. Vielleicht besser so😉)

Servus und passt auf Euch und die Mitmenschen auf.

Euer
Tigrito

Lang ist es her

2020 ist das seltsamste Jahr an das ich mich erinnern kann und es verläuft anders wie ich es erwartet habe. Für die meisten Menschen in unserem Land stand die Welt ab März auf einmal still und man hatte im besten Fall auf einmal viel zuviel Zeit. Und die Frage, was man damit in seinen vier Wänden anfangen soll konnte einen schon depressiv werden lassen. Für einige andere Menschen wurden die Monate zu den arbeitsintensivsten ihres bisherigen Lebens. Sie waren aufgerufen trotz der Gefährdung das Land vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Trotz der Erschöpfung war das aber kein schlechtes Los und sie haben ihre Arbeit sehr gut gemacht.

Im schlechtesten Fall waren die Menschen plötzlich betroffen von Trauer und Leid, ohnmächtig einem Feind gegenüber stehend  den man nicht sehen kann, der dennoch allgegenwärtig ist und dem Menschen seine Grenzen aufzeigt.

Für Conte Tigrito und seine Freunde fing das Jahr schön an. Die Fotos vom Karneval 2020, die ich auf der Seite „Tigritos Karneval in Venedig“ eingestellt habe, kommen mir selbst vor wie ein Bilderbogen aus einer andern Welt, einer anderen Zeit. Um sie zu sehen geht dort ins Menü oder klickt die weiter unten stehenden links an.

Venedig macht mir Hoffnung. Die Stadt wurde mehr als einmal von der Pest heimgesucht und hat seine Strahlkraft und Lebensfreude nicht verloren. Sie wird auch diese Seuche meistern, so wie auch wir diese Zeit letztlich durchstehen werden.

Wenn auch ihr einen Blick zurück in die „gute alte Zeit“ im Februar werfen wollt, dann ruft dort das Menü auf und sucht nach Maschere del Mundo. Hier kann man sich die Bilder unter Maskenwelt 2020 ansehen.

Mit einer großen Portion Zuversicht wünsche ich Euch alles Gute und Freude mit den neuen Bildern.

Tigrito in Lateinamerika ist am Start

Tigrito Entertainment proudly presents….😉

…den zweiten Streich nach „Tigrito in Indien“. Mit ein klein wenig Stolz habe ich jetzt auf meiner neuen Lateinamerika Seite die Urlaubsreise nach Argentinien eingestellt.

Du findest hier im Menü die Seite mit dem link zum Sprung.

Da werden künftig noch die Bilder vieler weiterer Reiseziele in Süd- und Mittelamerika hinterlegt. Spoileralarm! Zur Zeit habe ich Mexiko in der Mache.

Aber jetzt viel Spaß in Argentinien und Bolivien mit Wüste und Wasserfällen, mit einsamen Bergen und quirligen Städten.

Wenn Dir die Bilder gefallen freue ich mich über einen Kommentar.

Frohes Neues Jahr

Liebe Freunde,

ich wünsche mir, dass das ganze Jahr 2020 für Euch ein Fest wird. Ich danke für die Begleitung die ihr mir 2019 angetragen habt und für die gewährte Nachsicht mit meinen Launen wenn es einmal erforderlich war.

Ich bin mir sicher, dass 2020 für einen jeden für uns eine oder mehrere Überraschungen parat haben wird.

Ich hoffe, wir werden darunter die schönen erkennen und mit Dankbarkeit erleben dürfen und die nicht ganz so schönen mit Glück und Geschick meistern können.

Es werden aber vielleicht auch ganz schlimme Überraschungen dabei sein.

In diesem Fall wünsche ich mir und auch Euch das Glück, zur richtigen Zeit die Freunde zur Seite stehen zu haben, die einem helfen, das Unbill zu durchstehen.

In diesem Sinne lasst uns die Arme ausbreiten und das Jahr 2020 willkommen heißen.

Ein frohes Neues Jahr wünscht Euch

Tigrito

Meine kleine Weihnachtsgeschichte 2019

Tigritos Bäumchen

Jetzt ist es wieder soweit. Das Jahr geht zur Neige und damit auch der Advent.

An diesem letzten Tag der Ankunft haben die Großen, wie schon die stillen Tage zuvor, nach harter Arbeit und vor Einbruch der klirrend kalten Nacht den Weg aus dem dunklen Tann nach Hause gefunden.

Es ist noch etwas Zeit. So setzen sie sich noch mit den Kleinen und den Alten zusammen in die gute Stube. Das Holzfeuer riecht heimelig und die Scheite knistern im Ofen.

Die Kleinen bekommen eine wärmenden Tasse Milch mit Honig und Zimt und naschen am süßen Lebzelten, den es nur in diesen Tagen gibt. Als man nur noch die leisen Pendelschläge der großen alten Uhr hört bitten sie mit glühenden Ohren die Alten um eine ihrer Geschichten aus vergangenen Zeiten.

Sie lieben diese sonderbaren Erzählungen. Boten sie doch etwas Kurzweil in diesen langen dunklen Tagen.

Dafür vergessen sie sogar den stillen und seit Wochen starren See hinter der Hütte, sie vergessen ihre Angst vor dem Wolf, der im Wald sein Wesen treibt und sie denken auch nicht mehr an die Enttäuschung die sie verspüren, da sie die Lichter auf den Tannenspitzen, die ihnen die Großen doch versprochen hatten, nicht sehen konnten.

Die Geschichten beschreiben eine wundersame Welt lange vor ihrer Zeit.

Damals, als es zu Weihnachten noch warm war.

Die Alten erzählen:

Früher wurde es abends auch finster aber die Menschen hielten nichts von Dunkelheit. Die Finsternis machte ihnen Angst, so dass sie Nachts die ganze Welt um sich herum hell erleuchteten. Aber nicht mit dem flackernden Schein der Kerzen, sondern mit hunderttausenden kleineni bunten Lämpchen die nicht rußten, sondern bunt um die Wette blinkten.

Schon damals waren die Menschen zur Weihnachtszeit nicht gern allein. Da sie aber niemanden kannten und keine Zeit hatten andere Menschen kennenzulernen holten sie die Welt in bunten bewegten Bildern zu sich nach Hause. Die Stille in ihren Ohren machte ihnen Angst und sie übertönten sie mit Liedern, deren Texte sie nicht verstanden und sie unterhielten sich mit Freunden die sie nicht kannten und nicht sehen konnten.

Aber das war ihnen so recht.
Es war nicht so, daß es damals so wenige Menschen gegeben hätte wie heute. Sie waren damals sogar so zahlreich, dass sie die Welt überforderten und sie an ihnen lange Zeit erkrankte.

Sie mussten auch nicht allein sein. Andere Menschen sahen sie zuhauf, meist wenn sie nach getaner Arbeit sich auf den Weg in ihr großes Dorf machten, wo viele Tausende von ihnen lebten und arbeiteten.

Besonders zu Weihnachten suchten sie aber auch wie wir die Nähe anderer Menschen und dann drängelten sir sich dort in großen und lauten Häusern mit vielen anderen rastlosen Menschen, um hektisch etwas zu finden, was sie erwerben wollten.

Einige von ihnen, denen das zuviel wurde und denen die Nähe der Menschen unangenehm war, drückten damals daheim lieber Knöpfe auf Geräten, die ihnen zeigten was sie kaufen müssen. Und es wurde ihnen sogar gleich bis vor die Tür gebracht, so dass sie ihr Haus gar nicht mehr zu verlassen brauchten.

Jedermann und Jedefrau besorgte so auf die ihr genehme Weise irgend etwas von dem es annahm, dass jemand anderes darüber dankbar wäre und um es dann gegen etwas zu tauschen was ein anderer Mensch auf die gleiche Weise besorgt hat.

Dann am 24. Dezember setzte man sich dann in der frisch geputzen Wohnung mit jenen an einem Tisch. Er bog sich vor raffiniertem Essen nur so und man redete am liebsten über sich. Die Speisen kam oft von sehr fernen Orten und man verbrachte vorher viele Stunden in der Küche, um es zu putzen und zu kochen, weil ein Freund dieses besondere Rezept mit einem teilte.

Dann aßen meist alle viel zu viel und nicht selten wurde ihnen vom vielen essen danach schlecht. Nicht das sie Hunger leideten. Dieses Wort hatten sie schon lange vergessen.

Und am Ende des Tages, wenn die Menschen wieder allein waren, die Seele leer und die Mistkübel voll, machte sich die Erschöpfung in ihnen breit und alle waren insgeheim froh, dass Weihnachten wieder für ein Jahr vorüber war.

Warum sie das alles zur dieser Zeit taten? Das wussten sie schon lange nicht mehr. Das machte man halt so. Man bekam es ja auch die ganze Zeit überall gezeigt und gesagt was zu tun ist. Auch die bunten bewegten Bilder, die die Menschen damals so gerne sahen, erklärten ihnen die Weihnachtsbotschaft.

Nach so einer Geschichte schütteln die Jüngeren dann ungläubig den Kopf und die Erwachsenen lächeln nachsichtig und milde über die Märchen der Alten.

Die Eltern nicken, es ist Zeit. Alle packen sich wieder warm ein und gehen in den Stall. Das Pferd wird angeschirrt, und sie machen sich mit dem Schlitten auf dem Weg ins Dorf.

Die Glöckchen klingen silberhell durch die Nacht. Die Eiskristalle funkeln im hellen Mondlicht und die schweren Kufen bahnen sich hurtig den Weg durch den hohen Schnee ins Tal. Und wenn die Kinder jetzt genau schauen, sehen sie die güldenen Lichter…..

Der Advent ist vorüber und nicht nur sie sind in der Kirche angekommen. Mit heiterem Herzen feiern sie die Ankunft des Herrn. Es ist heute Weihnachten und alle wissen, es wird der Geburt des Heilands gedacht.

Frohe Weihnachten wünscht Tigrito

Tigrito in Indien ist gestartet

Die ersten beiden Reisen nach Indien erfolgten noch zur Zeit der guten alten analogen Kameras. Die Dias wurden erst für den Einsatz hier hergerichtet. Ich war überrascht, welche Qualität heutige Digis im Vergleich bieten.

Den Anfang habe ich mit Indien gemacht. Ein wundervolles faszinierendes Reiseland das ich bisher insgesamt viermal besucht habe . Im Menü findet ihr unter Indien Reisen die entsprechenden Seite mit den link, der euch nach Indien entführt.